Am Anfang war liebevoller Kontakt,
-oder doch nicht?
Viele Menschen erleben als Erwachsene, dass Sie Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen haben. Partner*innen, Freund*innen, Kolleg*innen und so weiter. Oder, dass sie es schwer haben, in Beziehung zu treten. Menschen anzusprechen, Freundschaften zu haben oder zu pflegen, Partnerschaften so zu leben, wie sie es sich wünschen.
Das hat oft verschiedene Gründe.
Und ein ganz entscheidener Grund ist bei (fast?) allen gegeben: sie haben in jüngsten Jahren keinen zugeandten/verlässlichen Bindung-Kontakt erlebt. Und aus dieser "Not" heraus, Verhaltensmuster erlernt, die im Kinderalter tauglich waren.
Leider helfen die KINDERmuster, oder Strategien im Erwachsenen nicht, in Verbindung / Kontakt / Begegnung mit anderen Erwachsenen zu treten.
Vielleicht mussten sie ja lernen, Gefühle nicht zu fühlen, Ihren Körper nicht mehr zu spüren und Ihre Bedürfnisse nicht mehr wahrzunehmen.
Statt dessen lernen Kinder dann sich um das Wohl der Mutter / Vater zu kümmern, nicht so laut zu sein, besonders nett/liebenswert sein, keine eigenen Bedürfnisse zu haben, lieb sein, am besten "nicht da sein", richtig gut sein, die Wünsche der Bezugsperson lesen können, sich in Sicherheit bringen... . Um nur einige Verhaltensstrategien zu nennen.
Dieses alles lernen Kinder wie nebenbei und es hilft ihnen, in ihrer Kernfamilie groß zu werden.
Und wenn sie "groß", also erwachsen geworden sind, können sie es noch immer: alte fest verankerte Strategien leben. Und leider haben sie all das, was es brauchen würde, um in Beziehung zu treten, nicht (mehr) zur Verfügung.
Wir alle tragen die Sehnsucht nach Nähe und Verbundenheit,, nach gesehen und geliebt werden in uns und genauso groß ist oft die Angst davor.
Ein Weg der Heilung
kann so aussehen, dass wir unsere eigenen Schutzstrategien erkennen. Und dann, unsere Bedürfnisse entdecken,
unsere Gefühle zu fühlen und unsere Körper zu spüren. So kommen wir wieder in Verbindung. Erst mit uns und dann auch mit Anderen. Für diesen Prozess kommen u.a. die Tools aus dem Somatic
Experiencing und NARM zum Einsatz.
Neues Verhalten lernen wir nur in einem geschützten Rahmen! Und oft geht es wunderbar zusammen mit
anderen Menschen. Menschen, die "im gleichen Boot" sitzen.
In einer Gruppe
ist alles vorhanden, was uns auch in der Welt begegnet: Verbündete und Herausfordernde, Gleichgesinnte und Anders-Tickende, Harmonisches und Konflikthaftes. Und viel wohlwollene Unterstützer*innen! So haben wir die Chance uns selbst zu erfahren, Neues zu lernen und Erlerntes zu festigen.
Wenn Sie schon einiges über sich gelernt haben, recht gut refliktiert sind und vieles, was sie umtreibt, verstanden haben, Sie aber trotzdem, oder immer noch im Bereich von Kontakt / Beziehung an Ihre Grenzen kommen, sind Sie in dieser Gruppe herzllich willkommen!
Und da wir auch immer wieder herzhaft lachen können, haben wir eine richtig gute Zeit!
Neugierig? Einfach mal ausprobieren :-)
Dienstags,18.30, fortlaufend jeweils 3 Monate.
Dauer: 100-120 min
Kosten: 45 Euro pro Abend
Die ersten 3- mal sind zum „schnuppern“, danach gilt eine Anmeldung für 3 Monate verbindlich.